Auf eine sehr erfolgreiche Halbjahresbilanz verweist die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien (RLB NÖ-Wien) trotz herausfordernder Rahmenbedingungen: Die Euro-Schuldenkrise und die geopolitischen Unruhen in Nordafrika und im Nahen Osten sowie die Umweltkatastrophe in Japan beeinflussten das Finanzmarktgeschehen auch in Österreich im 1. Halbjahr 2011 stark. Der RLB NÖ-Wien Konzern ist jedoch mit seinem nachhaltigen Geschäftsmodell gut aufgestellt. So konnte der Konzernperiodenüberschuss nach Steuern und Fremdanteilen zum 30.6.2011 um 52,2 Mio. (+39,5%) auf 184,1 Mio. Euro gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 erhöht werden.
Cost /Income-Ratio mit 28 % weiter deutlich verbessert
Die Kernkapitalquote bezogen auf das Gesamtbankrisiko (nach Basel II-Definition) befindet sich zum 30.06.2011 mit 9 Prozent auf dem heute international geforderten hohen Niveau. Seit zweieinhalb Jahren optimiert die RLB NÖ-Wien darüber hinaus konsequent und erfolgreich die Kosten und steigert die Effizienz. Das zeigt sich an der Cost/Income-Ratio, die sich auch Mitte 2011 erneut – nämlich mit 28,0 Prozent – gegenüber dem 1. Halbjahr des Vorjahres (36,3%) weiter deutlich verbessern konnte. „Dieser höchst erfreuliche Wert unterstreicht unsere hohe Wettbewerbsfähigkeit und zeigt deutlich, dass der RLB NÖ-Wien Konzern sehr rasch und effizient auf das geänderte Markt- und Finanzumfeld reagiert hat“, ist Generaldirektor Mag. Erwin Hameseder überzeugt: „Die RLB NÖ-Wien beweist gerade in herausfordernden Zeiten hohe Stabilität, mit der wir auch das Vertrauen unserer Kunden sichern.
Der RLB NÖ-Wien Konzern strebt mit seinem Geschäftsmodell 2011 ein weiteres Wachstum im Kundengeschäft an. Für das zweite Halbjahr Jahr 2011 erwartet Hameseder eine schwächere Konjunkturdynamik: „Ich bin dennoch vorsichtig optimistisch. Ich gehe davon aus, dass wir unseren Konzernjahresüberschuss gegenüber dem Vorjahr um rund 5 Prozent steigern werden.“
926.000 Kunden in Niederösterreich, 250.000 in Wien Halbjahresbericht




