
Er sehe keine Inflationsgefahr, sagt Dr. Ludwig Scharinger, und verweist auf die Warenkorb-Zusammenstellung: „Die seit Jahresbeginn höheren monatlichen Inflationsraten kommen eindeutig durch die übermäßig starke Berücksichtigung der Mineralölprodukte zustande. Ohne die Mineralölprodukte hätten wir eine um einen Prozentpunkt niedrigere Inflation. Das würde 2 Prozent für 2011 bedeuten.“ Scharinger erwartet auch, dass von den Mineralölprodukten in den kommenden Monaten weniger Preisdruck ausgeht. Dies lässt auch der Spritpreisrechner der Bundesregierung erwarten.
Weiterhin unter dem Schnitt der vergangenen 50 Jahre
Die Inflation in Österreich im Ausmaß von 3,5 Prozent im Juli sei eine Momentaufnahme, meint Scharinger. Für das Gesamtjahr 2011 wird weiterhin eine Inflationsrate von 3,0 Prozent erwartet, 2012 soll sie auf 2,3 Prozent sinken. „Damit liegt Österreich nach wie vor unter dem Durchschnitt der vergangenen 50 Jahre. Da betrug die Inflation im Jahresschnitt 3,5 Prozent“, so Scharinger.




