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Transformationsprozesse in der Finanzindustrie

Mittwoch, den 14. Juni 2017 um 15:34 Uhr Veröffentlicht in News

best banking bat Experten zum Round Table: Mag. Bernhard Fasching, Sales Manager Austria, Mag. Ali Eralp, Vorstand der FINUM. Private Finance, Wolfgang Klaushofer, Senior Sales Executive bei CPB SOFTWARE (Austria) GmbH sowie Erich Burtscher und Zsolt Janos, MAS, beide Berater bei AL& E Consulting.

Round Table

Die Diskussion leitete Dr. Ricki Weiss.

best banking: Die neuen Regulierungen erfordern weitgreifende Umstrukturierungen in der Vertriebsstruktur von Finanzdienstleistern und Versicherungsunternehmen. Wie zeigt sich das in Ihrem Umfeld respektive in Ihrem Unternehmen?

Fasching: Unser Unternehmen sitzt in Edinburgh, Schottland, und in Großbritannien – beides besonders stark regulierte Märkte. Dort wird Change und Transformation gelebt. Wir in Österreich haben diese Vorgaben im Zusammenhang mit den Regulierungen natürlich auch umzusetzen – nicht nur intern sondern auch extern mit unseren selbständigen Vertriebspartnern. Wir bieten Transformations-Seminare für unsere Vertriebspartner, um gemeinsam neue Lösungen zu erarbeiten und ihnen neue Business Modelle mit auf den Weg zu geben. Ziel ist eine Standbeinfestigkeit in der „anderen“, transformierten Versicherungswelt.

Eralp: Ich gehe mal philosophisch an die Frage: Wie sieht das Unternehmen die Beratung? Unternehmen, die den Kundenerfolg in den Mittelpunkt stellen, müssen das nur übersetzen und nicht eine neue Sprache lernen. Ich sehe das für uns lockerer: wir sind seit 20 Jahren am Markt, vermitteln auch Finanzprodukte, kennen die Regeln, sind gut vorbereitet. Wir haben unsere Aufgaben bereits erledigt – Dokumentation, Antragskontrolle, Agenden aus dem MiFID Bereich. Wir haben eine Roadmap erstellt und die meisten Themen sind abgearbeitet. Wir müssen die Ergebnisse nur auf den Versicherungsmarkt „übersetzen“.

Klaushofer: 2016 war für IT Dienstleister und Banken ein sehr spannendes Jahr. Die etablierten Fin-Techs sind erwachsen geworden, viele sind Kooperationen mit Banken und Versicherungen eingegangen. Beide profitieren voneinander, beide haben gelernt, mit dem geld- und ressourcenintensiven Thema Regulatorik umzugehen – ein Thema, das auch uns als IT Dienstleister und Lösungsanbieter unmittelbar betrifft. Den Trend nach „hypen“ Frontend-Lösungen spüren wir genauso wie den Trend, die Digitalisierung der Geschäftsprozesse auch im Backend-Bereich umzusetzen.  Die Datenflut, die ich als Bank oder Versicherung erhalte, muss ich richtig verwerten, damit ich diese im Backend gut nutzen kann.

Burtscher: Die Regulatorien erlebe ich täglich, die sind intern abgearbeitet. Die Schnittstelle zum Kunden ist derzeit spannend, der ja unmittelbar profitiert. Negativ wird zwar oft die „Gläsernheit“  des Kunden ausgelegt, die Vorteile sind jedoch Kostentransparenz, Überblick, Informationsmenge und die Erfahrung der letzten 10 Jahre. Das heißt, der Kunde ist informierter, auch skeptischer und vorsichtiger geworden. Darauf muss sich der Berater neu einstellen. Die oberflächliche Kommunikation, die früher im Vertrieb stattgefunden hat, gehört hinterfragt und überarbeitet. Hier besteht die Notwendigkeit der Transformation. Genauso wie Standardisierungen im IT Bereich eingeführt werden, gehören hier Qualitätsstandards eingeführt.

Janos: Viele waren mit sich – und nicht mit dem Kunden – beschäftigt. Die neue Transparenz wirft aber Fragen auf, da sich die gesamte Kommunikationslinie mit dem Kunden verändert, vom Erstkontakt über Beratung und Verkauf bis zur Kundenbetreuung. Die Akteure der Finanzindustrie kommunizieren mit dem Kunden in alten Kommunikationsmustern. Sie nehmen zwar neue formale Vorgaben auf, ändern aber nicht viel. Wir begleiten sowohl Verkäufer und Berater als auch Kunden in diesem Veränderungsprozess. Der Kunde hat die Informationsflut, der Berater muss sensibler werden, die Back-Office Organisationen brauchen die IT Lösungen, um effizienter zu arbeiten und sich auf die Berater zu konzentrieren. Am Point of Sale bleibt noch lange Zeit der Mensch, der neue Instrumente braucht, um aus der Flut an neuen Vorgaben nicht neue Haftungsprobleme zu generieren.

Eralp: Ja, das ist das Thema! Nicht die Digitalisierung, sondern immer die Qualität der Beratung – und dass der Berater im Auftrag des Kunden agiert. Es mögen sich zwar rechts und links Themen ändern, aber die Kernaussage bleibt: Unternehmen, die das Kundeninteresse und den Kundenerfolg im Mittelpunkt haben, die werden diese Dinge viel leichter umsetzen. Die sind auch nicht in der Oberflächlichkeit, sie werden Themen wie Digitalisierung zu ihrem Vorteil umsetzen. Wir werden letztlich zwar wenige sein, viele werden die Herausforderung nicht überleben.

Fasching: Das Damoklesschwert schwebt über der Branche, über den Beratern. Durchaus richtig. Die, die nicht ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten ändern und anpassen, werden auf der Strecke bleiben.

best banking: Wissen das die Berater auch? Wie ist die Stimmung?


Fasching: Die Stimmung ist nicht schlecht, auch nicht angespannt. Eher abwartend.

Janos: Typisch österreichisch. Wird schon werden.

Fasching: Unsere Vertriebspartner haben klar das Bewusstsein, dass Veränderungen kommen werden. Vieles wird aber  – auch auf EU Ebene – hinausgeschoben. Verkäufer sind  in Österreich sensibilisiert und wissen, dass man sich wird ändern müssen. Es gilt: nicht die Großen fressen die Kleinen, sondern die Schnellen die Langsamen.  Am Point of Sale ist der Verkäufer, der nun die neuen IT-Tools nutzen lernen muss. Er muss also mit Know-how, Qualität - im Sinne des erfolgreichen Kunden und nicht im Sinne des erfolgreichen Unternehmens – agieren. Der erfolgreiche Kunde wird auch der treue Kunde sein, der den Berater - mit Honorar oder Provision - bezahlen wird.

Eralp: Die Durchschnittsqualität in unserer Industrie ist in den letzten Jahren enorm gestiegen, das heißt der durchschnittliche Berater geht mit den Herausforderungen viel besser und schneller um. Aber ein Problem haben wir: Ein Finanzberater macht sein Geschäft normalerweise dort, wo der Kunde etwas nicht hat. Das ist aber die falsche Einstellung. Wir müssen den Finanzberater zum Finanzplaner entwickeln, sonst werden wir das Problem ewig haben, denn er agiert nicht im Auftrag des Kunden, sondern im Auftrag der Lücke.  IDD löst das Problem nicht, sondern das ist unsere Verantwortung.

Burtscher:  Das ist sehr richtig. Dass Berater sich positionieren müssen, ist Ihnen häufig nicht bewusst. Fachliche Qualifizierung, Expertentum, Mündigkeit sind hier die Schlagworte. Der Kunde hat Zugang zu Informationen, kann diese aber häufig nicht richtig interpretieren. Wenn diese fachliche Ebene in der Positionierung erreicht wird, stellt sich die Frage der Provision so nicht mehr. Die Berater müssen sich – auch auf Empathie-Ebene - weiterentwickeln, die Kundenbeziehung muss als langfristige Strategie neu definiert werden.

Klaushofer: Unser Kunde will IT-Unterstützung zur Kundenbindung. Zusätzlich muss er langfristig eine Kostenreduktion über alle Prozesse realisieren. Gewisse Geschäftsprozesse rechnen sich heute nicht mehr und werden mit anderen Werkzeugen ersetzt, wie Robo-Advise, also ein auf Algorithmen basiertes automatisches Empfehlungs-Management für die Anlageberatung. Alle großen Häuser beschäftigen sich damit. Gewisse Teilprozesse kann ich damit kostengünstiger für den Kunden anbieten. Das kann man gut kombinieren mit Hybrid-Advisory – der Kunde entscheidet dann selbst über Prozesse und  wählt selbständig die für ihn passenden Kanäle wie Chat, Video etc. Ich muss Kunden alle Kanäle zur Verfügung stellen. Die Hürde bei den großen Häusern sind die Verteidigung der bestehenden Strukturen, die Personalressourcen und das Know-how in den Firmen.

Eralp: Die Führungskräfte spielen also eine große Rolle…
Klaushofer: Und wie! Wenn die den Geist nicht haben und sagen, ich will das, passiert nichts. Auch die Haltung, zu glauben, Digitalisierung mit einer simplen App erledigen zu können, ist nicht zielführend.

best banking: Wie groß ist die Bereitschaft bei Führungskräften und wird der Handlungsbedarf erkannt?


Janos:  Menschen verändern sich erst unter Druck und damit spät. Wir Menschen sind so, das muss man als Berater einfach akzeptieren und bedenken. In den drei Industriesparten, Banken, Versicherungen und Vertriebsorganisationen, sind die Themen unterschiedlich und die jeweiligen Führungskräfte kämpfen mit veralteten Maßeinheiten, Bonifikationen etc. – und das acht Jahre nach Lehman!

Fasching: Aus-, Weiter- und Fortbildung sind keine Lippenbekenntnisse mehr – sondern ein echtes Must. Wir müssen die Komfortzone verlassen. Leider machen wir uns die IT nicht oder zu wenig zu Nutze! Nicht ist peinlicher, wenn der Kunde online und technisch weiter ist als der Berater. Wir müssen Spezialisten werden. Das Verlassen der Komfortzone tut weh und ist nicht bequem.

Janos: Früher sind Veränderungen durch Projekte initiiert worden. Das ist vorbei – wir leben in einer Dauertransformation. Alles ist schneller überholt als früher. Finanzierung passiert in Wellen. Komplettfinanzierungen gibt es nicht mehr. Eine Mehrwertfinanzierung muss also viel schneller passieren. Vieles ist einfach Nostalgie geworden. Eine unglaubliche Herausforderung an die Manager, die ja dort primär sitzen, weil sie nicht mehr verkaufen wollen. Die Flucht aus dem Verkauf ist aber letztlich der Todesstoß fürs Management geworden.

Klaushofer: Laut Studien hat aber der Berater in Europa noch einen hohen Stellenwert. Auch die junge Generation schätzt es, einen Berater zu haben.

Eralp: Ich sehe den Berater als Schlüsselperson im gesamten Prozess, und zwar durchaus mit old school Beratung. Ein Berater kann Lebensretter sein. Er hat eine hohe, aber auch schöne Verantwortung. Wichtig ist die Selbstlosigkeit der Berater. Es geht nicht um ihn, sondern um den Kunden. Genauso wichtig ist der Stolz, den Finanzberater haben dürfen – wir spielen eine wichtige Rolle in der Gesellschaft, wir schaffen Vorteile, Nutzen, geben einen Kompass zum Ziel. Wichtig auch, welche  Themenführerschaft verfolge ich als Unternehmen, wie Pensionsaufbau, Absicherung etc. Wir brauchen Technik, um schneller, leichter und besser zum Kunden zu kommen.  Wir kennen unsere Stärken und können auf bestimmte Themen verzichten. Ich sehe eine positive Zukunft für die Finanzberatung, auch wenn der Übergang dorthin heftig werden wird.

Klaushofer: Wir finden uns häufig in der Rolle des Vermittlers zwischen Berater und Geschäftsführung. In Workshops mit Kunden hören wir, was Berater sich alles wünschen, um noch effizienter zu arbeiten.

Burtscher:  Ja, der Druck von unten – durch die Berater. Aber auch das Management steht unter Druck, die Menschen sind oft völlig fehleingesetzt. Veränderungen müssen am Ende des Tages verkäuferisch verwertbar sein.  Da braucht es Input von außen, eine andere Sichtweise. Den Druck bitte dorthin geben, wo er hingehört.

Fasching: Es ist innerhalb der Unternehmen natürlich ein Problem, wenn die Führungspositionen sich selbst in Frage stellen müssen.  Im Sinne der Zielsetzung muss das aber passieren und das ist sehr schmerzhaft. Am Markt sieht man, dass sich nur Spezialistentum etabliert.

Janos: Die strategischen Kooperationen zwischen Spezialisten sind in den nächsten Jahren sicherlich am Vormarsch. 

Fasching: Es gibt den Dominoeffekt im Positiven. Wenn jemand erfolgreich durch Digitalisierung wird, hat das Vorbildwirkung und wirkt positiv aufs  Umfeld. Da gibt’s keinen Brotneid.
Janos: Neue Junge gewinnt man dadurch, dass man sich mit dem daily business am Point of Sales in die Auslage stellt. Sogwirkung wurde früher aus den erfolgreichen Strukturen erzeugt. Jetzt rückt die Begeisterung für das daily business wieder ins Zentrum, da  kann der Funke überspringen.

Eralp: Wir sehen Innovation und Technik oft gleich, aber das sind unterschiedliche Themen. Die Basis ist immer Finanzmathematik, die Emotion des Kunden kommt  dazu. Wir beschäftigen uns zu viel mit Technik, was wir den Spezialisten übergeben sollten, und zu wenig mit Beratungsinnovation. Wenn wir die Jungen zu uns holen, müssen die auch arbeiten und die Finanzmathematik verstehen!

Fasching: Gutes Stichwort – Finanzberatung bedeutet tatsächlich auch Arbeit.  Für viele ganz was Neues… es ist sogar knochenharte Arbeit und laufende Fortbildung.

Janos: Kunden suchen leider immer noch Garantien und hohe Erträge, Mitarbeiter den sicheren Arbeitsplatz, einen guten Vertrag und wenig Druck. Unsere Grundprägungen sind selten Unternehmertum, Transparenz oder Mehrwert schaffen.

best banking: Wohin geht die Reise in der Finanzindustrie?


Klaushofer: Für die Finanzindustrie tun sich enorme Chancen auf, allein das Thema API (aplication programming interface), also offene Datenschnittstellen im Rahmen der PSD2 Zahlungsrichtlinie, sorgt für eine neue Umverteilung im Markt und wird für einen weiteren Umbruch sorgen.

Burtscher:  Wir sind zu stark in der Rolle des Verkäufers verankert und müssen uns mehr zu Beratern entwickeln. USPs werden wichtiger in der eigenen Positionierung. Ich spreche von einem anderen Selbstbild und einer anderen Wertigkeit.

Fasching: Die Regulierungswut und  volatile Märkte werden bleiben. Die Digitalisierung kommt. Die Vision soll sein, dass man das nicht als Schreckgespenst sondern als Chance sieht, indem man gewillt ist, sich neu zu positionieren – mit dem Kunden im Mittelpunkt.

Janos: Organisationen splitten sich in drei Gruppen – aufgewertete Kommunikatoren am Point of Sales, Organisatoren wie IT Dienstleister, Spezialisten etc., die die Kommunikatoren koordinieren, sowie Produktlieferanten, die Produkte konzipieren, die dem Kunden nachhaltig nutzen.

Eralp: Den Beratern mache ich als letztes einen Vorwurf, die Falschen bezahlen den Preis.  Den Ruf, den wir haben, verdienen wir in Wirklichkeit nicht. Aber wir sind viel zu einsam, haben politisch keine Unterstützung! Wir schaffen es zwar auch alleine, aber was wäre wenn wir welche hätten…?

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Danke für den Gedankenaustauch!

Erste Erste-Filiale vor 90 Jahren in Wien eröffnet

Montag, den 30. Januar 2017 um 14:50 Uhr Veröffentlicht in News

Die Erste Bank wurde 1819 gegründet und hatte ihren Stammsitz die ersten Jahre  in der Pfarrkanzlei der Wiener Leopoldskirche im 2. Wiener Gemeindebezirk. Im Jahr 1825 übersiedelte die Zentrale an ihre bekannte Adresse am Graben 21. Erste Bank Filialen damals und heute

Erste Filialen im Jänner 1927

Bis zum Jahr 1927 gab es aber abseits der Zentrale keine Filialen. Erst im Jänner 1927 wurden in der Mariahilfer Straße 60 und in der Hietzinger Hauptstraße 4 die ersten Stadtfilialen eröffnet. Kurz darauf folgten zwei weitere Standorte in der Brunnengasse und der Währinger Straße. Maßgeblich für das Filialprogramm war die Einführung des Weltspartages 1925, der eine neue Spareuphorie in Wien auslöste. Außerdem begannen auch andere Banken über ihre Zentralen hinaus in den Bezirken Zweigstellen zu eröffnen. Bis zum Beginn der 1960er Jahre wurden über 30 weitere Erste-Filialen eröffnet. Außerdem hat man in der Zeit nach und nach alle bestehenden Filialen umgebaut, erweitert oder auf neue Standorte verlegt.

Dynamische Entwicklung

Das Filialnetz hat sich seit damals dynamisch entwickelt und sich immer dorthin verändert, wo die Kunden sind. „Filialen wird es auch in 10 Jahren noch geben. Der persönliche Kontakt bleibt  trotz Digitalisierung wichtig“, ist Thomas Schaufler, Privatkundenvorstand der Erste Bank, überzeugt. In den letzten Jahren wurden viele Filialen nach neuem Konzept modernisiert und es gab besonders an stark frequentierten Orten wie Bahnhöfen und Einkaufszentren Neueröffnungen von Service-Filialen. Die Öffnungszeiten wurden verlängert und so haben in Wien in den meisten Erste-Filialen bereits zwischen 9 und 18 Uhr geöffnet. Bis 2019 wird das Filialnetz der Erste Bank im neuen Stil weiter umgebaut. Die nächsten großen Beratungszentren für Privat- und Firmenkunden werden in Wien, Niederösterreich und im Burgenland entstehen. Insgesamt hat die Erste Bank aktuell in diesem Gebiet 166 Filialen und OMV-Bankstellen.

Erste Bank führt Video-Identifizierung von Neukunden ein

Mittwoch, den 25. Januar 2017 um 11:03 Uhr Veröffentlicht in News
Video-Chat für Kontoeröffnung

Video-Identifizierung von Neukunden bei der Erste Bank und SparkassenErste Bank und Sparkassen machen ab sofort die Video-Identifizierung für Neukunden möglich, die von der Finanzmarktaufsicht erst am 3.1.2017 genehmigt wurde. Mit Hilfe von IDnow Video-Ident können sich Bankkunden direkt über einen Video-Chat identifizieren lassen und sparen sich damit den Weg in die Filiale. Die Eröffnung eines Girokontos wird damit so schnell und einfach wie nie – es ist sowohl am PC als auch mobil über Smartphones oder Tablets möglich. Man benötigt dafür nur einen amtlichen Lichtbildausweis, um in wenigen Minuten per Video-Chat die Identifikation abzuschließen. Eine Besonderheit für Österreicher ist, dass neben Reisepass und Personalausweis auch der Führerschein für die Video-Identifizierung zugelassen ist.

„Wir sind damit die erste österreichische Großbank, die das drei Wochen nach der Zulassung für Neukunden anbietet“, freut sich Thomas Schaufler, Privatkundenvorstand der Erste Bank. In anderen Ländern wie z.B. Deutschland war dieses Verfahren bereits länger zugelassen, was fintechs ermöglichte, diese einfache Identifikationsmethode auch hierzulande anzubieten. „Damit fällt also auch ein entscheidender Wettbewerbsvorteil von fintechs weg“, so Schaufler. Banken war das bisher in Österreich nicht erlaubt.

Bei Online-Eröffnungen von Girokonten gab es im letzten Jahr in der Sparkassengruppe einen Zuwachs von 40%. Diese Steigerung beim Online-Anteil zeigt, dass der Markt für die Video-Legitimation überreif ist. Tablets, Smartphones und beinahe jedes Notebook sind mit einer Kamera ausgestattet und damit wird der Bankwechsel dank des neu zugelassenen Verfahrens in Österreich jetzt noch schneller und einfacher.

Erste Bank Oesterreich entscheidet sich für Skype for Business

Mittwoch, den 03. Juni 2015 um 14:10 Uhr Veröffentlicht in News

Alexandra Moser und Birte QuittMit der Weiterentwicklung von Lync zu Skype for Business brachte Microsoft die populärste Kommunikationsanwendung im April dieses Jahres weltweit in die Unternehmen. Der neue Sprach- und Videodienst verbindet die Benutzerfreundlichkeit von Skype mit den Unternehmensansprüchen von Lync.

Skype for Business sieht sehr ähnlich wie die Consumer-Version von Skype aus und verwendet die gleichen Tasten und Symbole. Weniger Menüs und die bekannten Skype Icons „Skype-Anruf“, „Skype-Video“ und „Anruf beenden“ machen Skype for Business übersichtlicher und benutzerfreundlicher. Mit dem Anrufmonitor von Skype wird der aktive Anruf in einem kleinen Fenster anzeigt, auch wenn der Nutzer sich gerade mit einer anderen Anwendung beschäftigt. Skype for Business ermöglicht es, jedes beliebige Gerät in die private oder geschäftliche Kommunikation einzubinden.

Hohe Sicherheitsstandards garantiert

Wichtige Sicherheits- und Compliance-Features sowie die sichere Einbindung in Unternehmensnetze sind analog zu Lync auch in Skype for Business integriert. Die vertrauten Sicherheitsmechanismen wie zum Beispiel Verschlüsselung sind standardmäßig inkludiert.
Dennoch haben viele Unternehmen nach wie vor Sicherheitsbedenken bei der Nutzung von Social Tools.
Darin sieht Moser die eigentliche Gefahr: „Stehen keine Tools zur Verfügung, nutzen die Mitarbeiter diese oft inoffiziell und verletzen so erst recht die Compliance-Richtlinien. Hier unterstützen wir unsere Kunden indem wir mit Yammer, Office 365 und Skype for Business professionelle Lösungen anbieten, die sich flexibel und konform an die IT-Policy im Unternehmen anpassen.“
Die Erste Bank stellt unter Beweis, dass der Einsatz von Skype for Business auch in Branchen mit besonders strengen Compliance-Anforderungen sicher und unkompliziert möglich ist.

Erste Bank setzt auf Videotechnologie

Die Erste Bank setzt auf innovative Kommunikationslösungen: Modernste Anwendungen wie die Videotechnologie bereichern die interne Kommunikation ebenso wie die Kundenberatung. Birte Quitt, Bereichsleiterin der Erste Bank Filialen in Österreich: „Wir profitieren von der Videokommunikation. Einerseits schaffen wir damit intern einiges an Zeit einzusparen - andererseits können wir damit unseren Kunden unabhängig vom Ort immer die spezielle Beratung anbieten, die sie gerade brauchen.“
Der Kontakt zwischen Mitarbeitern von Screen zu Screen kommt in der Bank täglich zum Einsatz. Beispielsweise Meetings, die für Mitarbeiter über die ganze Region eine Anreise bedeuten würde, können simpel per Video durchgeführt werden. Schulungen, die weniger als zwei Stunden dauern, werden in der Erste Bank einfach via Videoübertragung abgehalten. Der Nutzen ist klar: Zeitressourcen und Reisekosten werden eingespart, die Webinare können einfach aufgezeichnet und je nach Bedarf auch später wieder abgerufen werden.

Oberbank-Chef Gasselsberger will weitere 9 Filialen in Wien

Dienstag, den 24. März 2015 um 15:42 Uhr Veröffentlicht in News

Franz Gasselsberger, Generaldirektor der OberbankGeneraldirektor Franz Gasselsberger präsentierte wieder ein herausragendes Ergebnis der Oberbank für das Jahr 2014 vor Journalisten in Wien. Der Überschuss vor Steuern stieg auf 157,6 Mio. Euro (+ 11,2 Prozent), nach Steuern um 11,5 Prozent auf 136,5 Mio. Euro.
Das Kreditrisiko war weiterhin günstig. Die umsichtige Vorsorgepolitik wurde mit der Bildung von 78,0 Mio. Euro Risikovorsorgen (+ 10,5 Prozent) fortgesetzt, die Wertberichtigungsquote lag bei günstigen 0,64 Prozent. Insgesamt verfügt die Oberbank über 555,7 Mio. Euro an Kreditrisikovorsorgen oder 4,5 Prozent des Kreditvolumens. Mit 11,61 Prozent Kernkapitalquote und 15,70 Prozent Gesamtkapitalquote ist die Oberbank ausgezeichnet mit Kapital ausgestattet. Die Augenstände an der Hypo Alpe Adria, etwa 10 Mio. Euro, wurden schon wertberichtigt.


Herausragend haben sich 2014 erneut die Investitionsfinanzierungen entwickelt, die um 4,9 Prozent auf 6,9 Mrd. Euro gestiegen sind. Die gesamten Kommerzkredite sind trotz der Stagnation im Gesamtmarkt um 3,6 Prozent auf 9,8 Mrd. Euro gewachsen. In der Investitionsförderung hat die Oberbank ihre Spitzenposition 2014 weiter ausgebaut, in der Exportförderung ist sie nach wie vor die stärkste Bank außerhalb von Wien.
Im Bereich der Privatkredite hat die Oberbank 2014 einen Zuwachs um 10,1 Prozent auf 2.441,7 Mio. erzielt. Vor allem in der Wohnbaufinanzierung war die Nachfrage wegen des niedrigen Zinsniveaus besonders stark. Der Wachstumsmarkt Wien steht für ein Drittel des Wachstums, auch die anderen Märkte entwickeln sich sehr gut.

Im Private Banking bzw. in der gehobenen Vermögensverwaltung ging der Trend 2014 klar in Richtung Fonds. Besonders die Publikumsfonds verzeichneten zuletzt stark steigende Zuflüsse. In diesem Umfeld hat die Oberbank das beste Wertpapier-Ergebnis seit 2007 erzielt. Die Wertpapierprovisionen stiegen um 5,6 Prozent auf 38,0 Mio. Euro, die Kurswerte auf den Kundendepots um fast 6 Prozent auf 11,2 Mrd. Euro. Die 3 Banken Generali KAG wuchs 2014 erneut klar stärker als der Markt. Das Fondsvolumen stieg um 16,2 Prozent auf 7,7 Mrd. Euro, damit ist der Marktanteil auf 4,9 Prozent gestiegen.

Überragende Kostenstruktur

Obwohl die Oberbank in den letzten fünf Jahren hohe Beträge in die Expansion investiert hat, sind die Aufwendungen weniger stark als die Erträge gestiegen. "Deshalb liegt die Cost-income-ratio mit zuletzt 50,1 Prozent weiterhin besonders günstig. Wir wollen hier aber das Ergebnis bei diesen gesunden werten belassen" so Gasselsberger.

Strategie 2020: Erfolgskurs wird fortgesetzt!

Die Strategie der Oberbank hat sich in den schwierigen letzten Jahren bewährt, deshalb wird der Weg des organischen Wachstums fortgesetzt.
Das Kreditvolumen soll bis 2020 um 30 % auf 16,4 Mrd. steigen, die Kernkapitalquote von 11,6 % auf über 13 %, die Anzahl der Filialen auf etwa 180 und der Mitarbeiterstand auf etwa 2.100 Personen davon 9 Filialen in Wien.

Großbanken in Ungarn haben 17% ihrer Filialen geschloßen

Dienstag, den 17. März 2015 um 16:29 Uhr Veröffentlicht in News

In den letzten 6 Jahren wurden ca. 17% der Bankfilialen in Ungarn geschloßenGemäß einer Analyse des Portals Portfolio, haben die Großbanken in Ungarn seit Beginn der Krise ca. 17% ihrer Filialen und 13% ihrer Angestellten reduziert. Abschließend mit 2014, ging in den letzten 6 Jahren der Finanzkrise die Zahl der Beschäftigten im Bankensektor um 6.000 zurück. Trotz der generell steigenden Belastungen für Banken in Ungarn, haben die Kreditintsitute ihre Kosten in Griff bekommen können, und haben seit 2008 diese um 25% verringern können. In 2014 haben die Großbanken 44 Filialen in Ungarn geschlossen, die meisten davon Unicredit und die K&H, Teil der italienischen Intesa Group.

Die Zumtobel Group will in den Hauptmärkten Europa weiter wachsen

Montag, den 16. März 2015 um 13:13 Uhr Veröffentlicht in News

Ulrich Schumacher, CEO der Zumtobel GroupFür die Zumtobel Group ist das „International Year of Light“ 2015 ein wichtiges Jahr der strategischen Neuausrichtung. CEO Ulrich Schumacher setzt auf eine konsequente Mehrmarkenstrategie. Bei den Banken will der Zumtobel-Chef vor allem mit den Vorständen über Lichtsysteme sprechen sagte Schumacher bei einer Unternehmenspräsentation in Wien auf eine bestbanking - Nachfrage. In Österreich, wo die Vorarlberger mit 36 Prozent Marktanteil die Nummer eins sind, sieht Schumacher noch Möglichkeiten. „Wir haben keine Aufträge im Bereich Verkehr. Ich frage mich, was ein österreichisches Unternehmen hindert, der Asfinag Leuchten zu verkaufen“, meint er.

Das Geschäft wird beratungsintensiver


„Wir haben unsere Produkte bisher zu wenig aktiv vermarktet und beim Kunden nur einen Katalog vorgelegt“, so Schumacher. In einem hart umkämpften, und vom Technologiewandel geprägten Markt, in dem die Innovationsund Produktlebenszyklen immer kürzer werden, sind neue Geschäftsmodelle gefragter denn je. Deshalb muss sich unser Geschäft in Zukunft noch mehr in Richtung Dienstleistung bewegen. Er will seinem Konzern diesbezüglich einen „Paradigmenwechsel“ verpassen. Das Thema Umstrukturierung werde das Unternehmen „noch einige Jahre begleiten“. „Das Geschäft wird beratungsintensiver. Auf der Vertriebsseite sind wir zu 20 Prozent auf einer Ebene, wo ich sage, da kann man gut schlafen. Operativ sind wir zehn Prozent des Weges gegangen, aber uns hilft, dass die Wettbewerber in diese Richtung nichts tun“, so Schumacher, der dem Leuchtenkonzern im Vorjahr ein Sparprogramm verpasst hatte. Im Rahmen des Sanierungspaketes sollten weltweit bis zu 600 Mitarbeiter abgebaut und vier bis sechs Standorte von 18 geschlossen werden.

Erste Bank Studie: Ein Drittel der Österreicherinnen denkt nie an Altersvorsorge

Donnerstag, den 05. März 2015 um 13:10 Uhr Veröffentlicht in News

Frauen verdienen weniger, das macht sich bei ihrem Sparverhalten sowie der Altersvorsorge bemerkbar. Gehaltsschere, Teilzeit und Karenz sind einige Gründe dafür. Besonders in Beziehungen spielt dieses Thema eine Rolle: Wer füllt den Vorsorgepolster, wenn nur ein Einkommen da ist? Die Erste Bank präsentiert dazu eine repräsentative IMAS-Studie.

Dünner Vorsorgepolster: Ein Drittel der Frauen denkt nicht ans Sparen fürs Alter


Für‘s Alter genug gespart? Jede dritte Österreicherin stellt sich diese Frage laut IMAS-Studie nie. „Das ist erstaunlich, dass so viele Frauen nie an ihre Altersvorsorge denken. Dabei ist das gerade für Frauen so wichtig, “ betont Birte Quitt, Vertriebsleiterin der Erste Bank. Das Sparschwein wird zum Glück trotzdem gefüttert: Durchschnittlich 185 Euro werden monatlich von Frau Österreicherin auf die Seite gelegt. Männer können auf einen deutlich dickeren Sparstrumpf blicken, denn sie sparen monatlich 238 Euro. Beide zwicken darüber hinaus 40 Prozent vom Sparbetrag für andere Familienmitglieder ab. Das bedeutet, Frauen bleiben schlussendlich nur 111 Euro monatlich für ihre eigene Vorsorge, Männern immerhin 143 Euro. Spätestens im Alter machen sich diese Einbußen bemerkbar und können ein großes Loch in die Geldbörse reißen.

Birte QuittTeilzeitfalle und Vorsorgelücke - die Gehaltsschere schneidet mit


Der Sparbetrag leidet auf Grund der Einkommensunterschiede: Frauen verdienen in Österreich rund 40 Prozent (laut Statistik Austria) weniger als ihre männlichen Kollegen.  Hauptsächlich lässt sich dies auf Teilzeitanstellungen zurückführen, denn etwa jede zweite berufstätige Frau arbeitet Teilzeit. Jede dritte Österreicherin spürt den Einkommensunterschied laut Studie an ihrem Arbeitsplatz bewusst. „Die Gehaltsschere schneidet am Vorsorgepolster deutlich mit, “ meint Quitt. 94 Prozent der ÖsterreicherInnen sind davon überzeugt, dass eine Teilzeitanstellung Nachteile bei der Altersvorsorge und den Pensionszahlungen mit sich bringt. „Teilzeitkräfte haben auch schlechtere Karrierechancen, davon sind 9 von 10 Frauen überzeugt. Das alles wirkt sich schlecht auf den Gehaltszettel aus.“ meint Quitt. Darüber hinaus lassen auch die Karenzzeiten den finanziellen Polster weiter schrumpfen: Zwei Drittel der Österreichinnen empfinden die Einbußen durch Karenzzeiten bei der Vorsorge groß.

Geld ist Beziehungssache: Nur 2 von 10 verdienen genauso viel wie ihr Mann


3 von 4 ÖsterreicherInnen leben in einer Partnerschaft. Das liebe Geld ist dabei oft ein heikles Thema. In 6 von 10 Beziehungen ist der Mann Hauptverdiener, in nur 2 von 10 Fällen ist es die Frau. Die Finanzen sind in vielen Beziehungen eine gemeinsame Angelegenheit: 71 Prozent der ÖsterreicherInnen sprechen sich mit dem Partner bzw. der Partnerin bei finanziellen Entscheidungen ab. Jedes zweite Paar hat streng getrennte Konten, 26 Prozent haben zusätzlich ein Gemeinschaftskonto. Ebenso viele haben nur ein gemeinsames Konto. „Am wichtigsten ist es, dass man über die partnerschaftlichen Finanzen und Situationen Bescheid weiß, “ so Quitt. Den Überblick übers Ein- und Auskommen mit dem Geld haben bei Österreichs Paaren meist beide gemeinsam.

In 6 von 10 Partnerschaften ist der Mann Hauptverdiener

Jeder Zweite füllt den Sparstrumpf der Partnerin


9 von 10 ÖsterreicheInnen sparen für sich. Gleich danach folgen die Kinder: 58 Prozent der Frauen und 53 Prozent der Männer legen Geld für den Nachwuchs bei Seite. Jeder Zweite Mann füllt darüber hinaus den Sparstrumpf der Partnerin, ein Viertel der Frauen tut das für ihren Mann. „Besonders in jenen Zeiten, wo der Mann Alleinverdiener ist, ist es notwendig, dass er auch für seine Frau spart. Sprechen sie das offen an, “ rät Quitt. Sparmotiv Nr. 1 ist bei den Österreicherinnen die Reserve fürs Alter (32 %), an zweiter Stelle steht der Notgroschen (23 %), gefolgt von der Wohnraumschaffung (22 %).

Herr und Frau Österreicher sind sicherheitsbewusste Anleger


Traditionell achten beide Geschlechter bei ihrer Geldanlage auf Sicherheit: 8 von 10 Männern und Frauen haben ein Sparbuch, 70 % einen Bausparer. Männer schließen vermehrt Lebensversicherungen für andere Familienmitglieder ab (27 %) als Frauen (19 %). Risikoreiche Anlagen wie Aktien, Anleihen oder Fonds besitzt ein Drittel der Männer und ein Viertel der Frauen. Für 8 von 10 Österreicherinnen ist der beliebteste Ansprechpartner in Finanzfragen der Bankberater, jede Zweite tauscht sich mit ihrem Partner aus. Ebenfalls an erster Stelle steht bei den Österreichern der Bankberater (7 von 10), 53 % fragen ihre Partnerin. Im Internet suchen 27 % der Männer nach Informationen und 22 % der Frauen.

Internetauftritt der RB Eberndorf – voll Bank. echt Leben

Dienstag, den 24. Februar 2015 um 15:33 Uhr Veröffentlicht in News

Im neuen Design, technisch optimiert, zeitgemäß fluid – mit neuer Themenstruktur, intuitiver Navigation, großen emotionalen Bildformaten, aktuellen News sowie vielen neuen Inhalten und Funktionen – so präsentiert sich die Raiffeisenbank seit dem Oktober 2014 im Internet.

Screenshot der neuen Homepage der Raiffeisenbank Eberndorf

 

Und wieder einmal geht die Raiffeisenbank Eberndorf aus Kärnten als erstes über die Ziellinie. Die Bank vom Kloppeinersee ist ja über die Sektorgrenzen hinaus bereits bekannt für ihre Innovationskraft bei der ständigen Weiterentwicklung ihrer Vertriebskanäle. Neben der ganzheitlichen Neuausrichtung der Filialstandorte zur Treff.Bank war es nur eine Frage der Zeit, bis auch der Internetauftritt der Bank in neue zukunftsfähige Maßstäbe gebracht wurde. „Wir müssen dort sein, wo unsere Kunden sind“ meint dazu Vorstandsdirektor Franz Riegel „und unsere Kunden sind mehrheitlich im Internet, vor allem dann, wenn sie Wünsche, Fragen oder Bedarf in finanziellen Angelegenheiten haben“. Nachdem sich die RB Eberndorf bereits die letzten Jahre als Vorreiter in der Kundenkommunikation mittels Facebook eine große Community aufgebaut hat, wurde immer klarer, dass eine wesentliche Drehscheibe für die Kundenbeziehung und Kundenbindung sowie Neukundengewinnung der Internetauftritt einer Bank sein kann. Dazu muss dieser aber andere Voraussetzungen erfüllen, als die bisherigen Auftritte von Banken im Internet leisten. Emotionalität, regionale Inhalte, ständige aktuelle Themen und Berichte, aktive Aufforderungen zu Kontaktaufnahme und natürlich die Kontaktgenerierung für die Berater in den Filialen über das Internet sind wichtige Erfolgsfaktoren für einen Banken-Internetauftritt der auch die Kunden interessiert. Dass eine moderne Homepage heutzutage vollständig mobil optimiert sein muss, d.h. die Inhalte müssen auf allen erdenklichen Endgeräten wie Smartphones oder Tabletts lesbar und bedienbar sein – versteht sich von selbst.

Nach intensivem Abwägen aller Vor- und Nachteile hat sich die RB Eberndorf dazu entschlossen, einen eigenständigen Weg in der Umsetzung zu gehen. Über die Beratungsunternehmung BranchConsult wurde der Kontakt zur Firma emnicon AG in Karlsruhe gefunden. Dieses Systemhaus versorgt bereits seit vielen Jahren mit seiner eigenen Content-Management-Lösung „emniBank“ über 60 Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland mit innovativen Internetauftritten und Beratungsleistung von der Internet-Strategie über Web-Gestaltung bis hin zu den Produktabschluss- und Kampagnenprozessen als Full-Service-Anbieter. Gemeinsam mit BranchConsult wurde so für die RB Eberndorf eine individuelle Lösung, basierend auf einem ausgereiften Standard-Software-Produkt entwickelt. Dass an der emnicon AG sogar Volksbanken beteiligt sind und einige Kunden mit der Lösung in den letzten Jahren den renommierten ibi-Award für die besten Internetauftritte Deutschlands gewonnen haben, hat die Entscheidung erleichtert.

Frau Mag. Kosic als Projektleiterin und Leiterin der Web.Bank gibt aber zu bedenken: Unser Weg von einer altbewährten „Informations-Homepage“ zu einer kundenorientierten „Kommunikations- und Vertriebs-Homepage“ war kein leichter. Unser Team in der Web.Bank musste ein hartes Stück Arbeit leisten, um die Inhalte unserer überfrachteten Homepage auf das Wesentliche zu reduzieren und bei jedem Thema die Sicht des Kunden und die Interaktivität zur Kontaktaufnahme zu berücksichtigen. Dabei war uns immer wichtig, das einheitliche CI einer Raiffeisenbank nicht zu verlieren um die Markenstärke zu nützen, aber trotzdem unsere eigenen Inhalte so zu positionieren, dass diese im Suchverhalten des Kunden liegen – denn nur so wird man von suchenden Kunden und Interessenten im Internet gefunden. Denn für das Google-Ranking ist der einzigartige Inhalt wichtiger als der hundertfache Wiederholungsfaktor eines Verbundes.

Die Ergebnisse nach den ersten Wochen im Betrieb sind überwältigend positiv. Neukundenanfragen und Produktabschlussanbahnungen über den offenen Internetbereich bestätigen den Weg. Und es wäre nicht die RB Eberndorf, wenn nicht bereits an der nächsten Weiterentwicklung gearbeitet würde; gemeinsam mit BranchConsult und emnicon wird am sogenannten „Cross-Channel“-Konzept gefeilt, d.h. die Berater in den Filialen nützen für die Kundenberatung gemeinsam mit dem Kunden die Inhalte der neuen Homepage und stellen die Ergebnisse über personalisierte Zugriffe zur Verfügung.

Zusammenfassend meint Vorstandsdirektor Franz Riegel: „Eigentlich wollen wir gar nicht immer die Ersten sein bei solchen Themen, aber wir sehen es als unsere Verpflichtung gegenüber unseren Mitgliedern und Kunden an, am Puls der Zeit zu bleiben um weiterhin als selbständige Genossenschaftsbank in unserem Markt erfolgreich tätig sein zu können. Ich danke allen Mitarbeitern im Projekt und vor allem den Beratern in den Filialen für die intensive und gelungene Arbeit an und mit unserem neuen Internet-Auftritt“. In diesem Sinne freuen wir uns schon auf die nächsten Impulse aus Kärnten.

9 Mio. Bankomatkarten in Österreich

Dienstag, den 27. Januar 2015 um 17:57 Uhr Veröffentlicht in News
Dr. Rainer Schamberger, GF PSA Payment ServicesDer Geschäftsführer der  Payment Services Austria, Rainer Schamberger – für die stabile und sichere Abwicklung des Bankomat- und Bankomatkartengeschäfts zuständig – blickt auf ein sehr positives Geschäftsjahr zurück.


Dem Trend der Vorjahre folgend, hat sich der Bankomatkartenmarkt auch 2014 weiterhin erfreulich entwickelt:
• Die Zahl der ausgegebenen Bankomatkarten erhöhte sich im vergangenen Jahr um 1,8 % auf 9 Millonen
• 2014 wurden insgesamt rund 559 Millionen Transaktionen mit österreichischen Bankomatkarten im In- und Ausland durchgeführt. Das ist ein Plus von 4,3 % und entspricht durchschnittlich 1,6 Millionen Transaktionen pro Tag.
• Davon wurden rund 418 Millionen Zahlungstransaktionen am Point of Sale getätigt
(Bezahlvorgänge mit Bankomatkarte an Bankomatkassen), + 7,5 % gegenüber 2013. Die Zahl der Abhebungen mit österreichischen Bankomatkarten an Geräten im PSA Netzwerk und im Ausland betrug 141 Millionen (beinhaltet keine Bargeldbezüge von Bankkunden am Bankomaten)
• 2014 betrug das Volumen der insgesamt rund 559 Millionen Transaktionen knapp 37,4
• Die aktuelle Anzahl der Geräte im PSA Netzwerk beträgt 7.789.

Rainer Schamberger, Vorsitzender der Geschäftsführung: „Die Entwicklung des Bankomat und Bankomatkartenmarktes zeigt, dass die Österreicherinnen und Österreicher immer öfter auch kleine Beträge bargeldlos bezahlen. Die Maestro Bankomatkarte ist dabei das beliebteste Zahlungsmittel. Diesem Trend leisten wir verstärkt Folge, indem wir seit April 2013 zusätzlich die Möglichkeit des kontaktlosen Zahlens mit Bankomatkarte anbieten.“ Kontaktloses Bezahlen hat sich seit der Einführung vor knapp zwei Jahren zu einer Selbstverständlichkeit im Alltag der Menschen entwickelt. Durch die NFC-Technologie (NFC steht für „near field communication“) können Beträge bis 25 Euro bezahlt werden, ohne dabei die Karte aus der Hand zu geben und ohne eine PIN eintippen zu müssen. Lediglich nach jeder fünften kontaktlosen Transaktion ist eine PIN-Eingabe nötig. (Beträge über 25 Euro können ebenfalls kontaktlos mit Eingabe einer PIN bezahlt werden.) Geschwindigkeit, Bequemlichkeit und Sicherheit dieser Bezahlmethode sprechen eindeutig für den weiteren Ausbau, der bis Ende 2015 erfolgen wird.

Dazu werden in den nächsten Monaten zu den bereits in Umlauf befindlichen 5,7 Mio. NFC-fähigen Bankomatkarten rund 3,3 Mio. weitere hinzukommen. „Wir beobachten rasant wachsende Nutzungszahlen, womit auch ein stark steigendes Transaktionsvolumen einhergeht. Konkret hat sich die Nutzung des kontaktlosen Bezahlens allein von Jänner bis Dezember 2014 mehr als vervierfacht, ebenso ist das Transaktionsvolumen in diesem Zeitraum um das Fünffache gestiegen. Das zeigt, dass die Einführung der NFC-Funktion der richtige Schritt war und immer mehr Konsumenten von den Vorteilen des kontaktlosen Bezahlens überzeugt sind. Immerhin ist es sicherer als Bargeld“ so Rainer Schamberger.

Derzeit werden 11.7 Millonen NFC Kartentransaktionen mit einem Volumen von 222.8 Mio Euro in Österreich kontaktlos durchgeführt. Schamberger sieht auf Basis der Aktuellen Zahlen dass NFC-Zahlungen weiter rasch zulegen werden.