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24-03-2015

Oberbank-Chef Gasselsberger will weitere 9 Filialen in Wien TOP

Franz Gasselsberger, Generaldirektor der OberbankGeneraldirektor Franz Gasselsberger präsentierte wieder ein herausragendes Ergebnis der Oberbank für das Jahr 2014 vor Journalisten in Wien. Der Überschuss vor Steuern stieg auf 157,6 Mio. Euro (+ 11,2 Prozent), nach Steuern um 11,5 Prozent auf 136,5 Mio. Euro.
Das Kreditrisiko war weiterhin günstig. Die umsichtige Vorsorgepolitik wurde mit der Bildung von 78,0 Mio. Euro Risikovorsorgen (+ 10,5 Prozent) fortgesetzt, die Wertberichtigungsquote lag bei günstigen 0,64 Prozent. Insgesamt verfügt die Oberbank über 555,7 Mio. Euro an Kreditrisikovorsorgen oder 4,5 Prozent des Kreditvolumens. Mit 11,61 Prozent Kernkapitalquote und 15,70 Prozent Gesamtkapitalquote ist die Oberbank ausgezeichnet mit Kapital ausgestattet. Die Augenstände an der Hypo Alpe Adria, etwa 10 Mio. Euro, wurden schon wertberichtigt.


Herausragend haben sich 2014 erneut die Investitionsfinanzierungen entwickelt, die um 4,9 Prozent auf 6,9 Mrd. Euro gestiegen sind. Die gesamten Kommerzkredite sind trotz der Stagnation im Gesamtmarkt um 3,6 Prozent auf 9,8 Mrd. Euro gewachsen. In der Investitionsförderung hat die Oberbank ihre Spitzenposition 2014 weiter ausgebaut, in der Exportförderung ist sie nach wie vor die stärkste Bank außerhalb von Wien.
Im Bereich der Privatkredite hat die Oberbank 2014 einen Zuwachs um 10,1 Prozent auf 2.441,7 Mio. erzielt. Vor allem in der Wohnbaufinanzierung war die Nachfrage wegen des niedrigen Zinsniveaus besonders stark. Der Wachstumsmarkt Wien steht für ein Drittel des Wachstums, auch die anderen Märkte entwickeln sich sehr gut.

Im Private Banking bzw. in der gehobenen Vermögensverwaltung ging der Trend 2014 klar in Richtung Fonds. Besonders die Publikumsfonds verzeichneten zuletzt stark steigende Zuflüsse. In diesem Umfeld hat die Oberbank das beste Wertpapier-Ergebnis seit 2007 erzielt. Die Wertpapierprovisionen stiegen um 5,6 Prozent auf 38,0 Mio. Euro, die Kurswerte auf den Kundendepots um fast 6 Prozent auf 11,2 Mrd. Euro. Die 3 Banken Generali KAG wuchs 2014 erneut klar stärker als der Markt. Das Fondsvolumen stieg um 16,2 Prozent auf 7,7 Mrd. Euro, damit ist der Marktanteil auf 4,9 Prozent gestiegen.

Überragende Kostenstruktur

Obwohl die Oberbank in den letzten fünf Jahren hohe Beträge in die Expansion investiert hat, sind die Aufwendungen weniger stark als die Erträge gestiegen. "Deshalb liegt die Cost-income-ratio mit zuletzt 50,1 Prozent weiterhin besonders günstig. Wir wollen hier aber das Ergebnis bei diesen gesunden werten belassen" so Gasselsberger.

Strategie 2020: Erfolgskurs wird fortgesetzt!

Die Strategie der Oberbank hat sich in den schwierigen letzten Jahren bewährt, deshalb wird der Weg des organischen Wachstums fortgesetzt.
Das Kreditvolumen soll bis 2020 um 30 % auf 16,4 Mrd. steigen, die Kernkapitalquote von 11,6 % auf über 13 %, die Anzahl der Filialen auf etwa 180 und der Mitarbeiterstand auf etwa 2.100 Personen davon 9 Filialen in Wien.