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16-03-2015

Die Zumtobel Group will in den Hauptmärkten Europa weiter wachsen TOP

Ulrich Schumacher, CEO der Zumtobel GroupFür die Zumtobel Group ist das „International Year of Light“ 2015 ein wichtiges Jahr der strategischen Neuausrichtung. CEO Ulrich Schumacher setzt auf eine konsequente Mehrmarkenstrategie. Bei den Banken will der Zumtobel-Chef vor allem mit den Vorständen über Lichtsysteme sprechen sagte Schumacher bei einer Unternehmenspräsentation in Wien auf eine bestbanking - Nachfrage. In Österreich, wo die Vorarlberger mit 36 Prozent Marktanteil die Nummer eins sind, sieht Schumacher noch Möglichkeiten. „Wir haben keine Aufträge im Bereich Verkehr. Ich frage mich, was ein österreichisches Unternehmen hindert, der Asfinag Leuchten zu verkaufen“, meint er.

Das Geschäft wird beratungsintensiver


„Wir haben unsere Produkte bisher zu wenig aktiv vermarktet und beim Kunden nur einen Katalog vorgelegt“, so Schumacher. In einem hart umkämpften, und vom Technologiewandel geprägten Markt, in dem die Innovationsund Produktlebenszyklen immer kürzer werden, sind neue Geschäftsmodelle gefragter denn je. Deshalb muss sich unser Geschäft in Zukunft noch mehr in Richtung Dienstleistung bewegen. Er will seinem Konzern diesbezüglich einen „Paradigmenwechsel“ verpassen. Das Thema Umstrukturierung werde das Unternehmen „noch einige Jahre begleiten“. „Das Geschäft wird beratungsintensiver. Auf der Vertriebsseite sind wir zu 20 Prozent auf einer Ebene, wo ich sage, da kann man gut schlafen. Operativ sind wir zehn Prozent des Weges gegangen, aber uns hilft, dass die Wettbewerber in diese Richtung nichts tun“, so Schumacher, der dem Leuchtenkonzern im Vorjahr ein Sparprogramm verpasst hatte. Im Rahmen des Sanierungspaketes sollten weltweit bis zu 600 Mitarbeiter abgebaut und vier bis sechs Standorte von 18 geschlossen werden.